Videodokumentation, UHD, 14:25 min., 2026
Kundin: Humboldt-Universtität zu Berlin, Institut für Europäische Ethnologie / Projekt WAVEMATTERS
Ort: Konferenz EASST: More than Now, Krakau, 9.9.2026
Leistungen: Konzeption, Kamera, Montage, Title Design, Color Grading, Sound Mix

Am 9. September 2026 lud das Projekt WAVEMATTERS der Humboldt-Universität Berlin im Rahmen der Konferenz EASST2026 zu einem Nachtsspaziergang in die Dämmerung von Kraków ein. Nona Schulte-Römer (TU Dresden, WAVEMATTERS Team), Ignacio Farías (HU Berlin, WAVEMATTERS Team) und Anna Kołton (Light Pollution Think Tank, University of Agriculture in Krakow) führten die Teilnehmenden durch den Henryk-Jordan-Park, mit kurzen Beiträgen zu urbaner Dunkelheit. Es ging um Licht und Urbanität: um Lichtverschmutzung, um das Gefühl von Sicherheit und darum, wie künstliche Lichtquellen Pflanzen und Tiere beeinflussen.
Ich habe den Abend gefilmt. Das daraus entstandene Video versucht, skotopisches Sehen zu simulieren, also das Sehen bei fast völliger Dunkelheit: kaum Farbe, dafür ein feiner Sinn für Helligkeit und Kontraste. Ein Sprechertext begleitet die Bilder und erklärt, wie unser Auge das leistet. Was schnell klar wird: Der Park selbst ist dafür zu hell. In der Stadt schalten unsere Augen gar nicht mehr in diesen Modus. Das Video zeigt deshalb auch, was wir dort verlernt haben.

Konzept Night Walk: Nona Schulte-Römer, Jorge Martín Sainz de los Terreros
Organisation: Nona Schulte-Römer, Anna Kołton, Jorge Martín Sainz de los Terreros
Videokonzept: Stefan Hurtig, Nona Schulte-Römer
Stimme: Jorge Martín Sainz de los Terreros
Sprecher*innen: Ignacio Farías, Nona Schulte-Römer, Anna Kołton, Hannah S. Dalgleish

